(ANSA) - BOLZANO, 12 GIU - Die seit Tagen im Valle di Seren vermisste 68-jährige neuseeländische Wandererin ist gestern nur noch tot geborgen worden. Die Frau war am vergangenen Dienstag nicht in ihrer Unterkunft in Alano di Piave erschienen, wo sie nach Abschluss einer Etappe des "Rätischen Weges" erwartet worden war. Gestern Morgen um 7:00 Uhr versammelten sich rund 60 Einsatzkräfte am Basislager in Rasai, um sich auf die Gebiete zu verteilen, die bereits am Vortag anhand der Daten des IMSI-Catchers an Bord eines Hubschraubers der Finanzwache (Guardia di Finanza) aus Venedig eingegrenzt worden waren. Während die Suchmannschaften mit Fahrzeugen ausrückten und den Weg zu Fuß fortsetzten, führten Hubschrauber der Feuerwehr und der Finanzwache Kontrollflüge durch. Zudem war eine Drohne der Feuerwehr im Einsatz, die mit dem Ortungssystem „Lifeseeker" ausgestattet ist; dieses verlagerte das Suchgebiet auf eine Zone, die 150 Meter vom letzten Signal entfernt lag. Rund 20 Bergretter stießen daraufhin auf einen Pfad abseits der offiziellen Route des Wanderwegs. Geleitet vom Abgleich zwischen der Drohne und dem Mobiltelefon der Frau, das immer noch klingelte, seilten sich zwei Teams in einen steilen, bewaldeten Hang neben dem Weg ab. Dort entdeckten sie zunächst eine Jacke und eine Mütze, kurz darauf und etwas weiter talwärts den leblosen Körper der Frau. Nach ersten Erkenntnissen wird angenommen, dass sich die 68-Jährige am Dienstag gegen 13:00 Uhr auf dem Weg in Richtung Seren von Caupo kommend im Pfad geirrt hatte und anschließend rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt war. (ANSA). WA
Vermisste Wandererin in der Provinz Belluno tot aufgefunden
12 giugno 2026 • 09:04

