(ANSA) - TRIENT, 01 GIU - Den beiden Urhebern einer schweren Schlägerei mit einer Axt, die sich am Samstagabend kurz vor Mitternacht im Ortszentrum von Pergine Valsugana ereignete und unter den Teilnehmern einer gastronomischen Veranstaltung große Besorgnis auslöste, werden schwere Körperverletzung und das Mitführen von Waffen vorgeworfen. Das Haftprüfungsverfahren ist für den heutigen Tag geplant. Zwei tunesische Brüder im Alter von 24 und 25 Jahren, die sich in einem Zustand starker Erregung befanden, griffen aus nichtigen Gründen zwei Motorradfahrer an und lösten damit eine Spirale aus Beschimpfungen, Tritten und Faustschlägen aus. Die Situation eskalierte, als eine Axt auftauchte, die von einem der beiden Angreifer in der Luft geschwenkt und dazu benutzt wurde, mehrere Personen zu verletzen. Die Bilanz beläuft sich auf zwei Verletzte, die im Krankenhaus Santa Chiara in Trient stationär behandelt werden; sie schweben dem Vernehmen nach nicht in Lebensgefahr. Die beiden jungen Angreifer, bei denen auch mehrere Messer gefunden wurden, wurden von den Carabinieri festgenommen und in die Haftanstalt Spini di Gardolo überführt. In den sozialen Netzwerken kursieren Videos des Angriffs. Zu dem Vorfall äußerte sich unter anderem die Landesrätin und Vorsitzende der Fratelli d'Italia im Trentino, Francesca Gerosa, die betonte: „Italien und das Trentino sind unser Zuhause, und wer hier leben möchte, ist herzlich willkommen, solange er unsere Geschichte, unsere Regeln und unsere Identität respektiert. Die anderen können beruhigt in ihr eigenes Land zurückkehren, denn wir wollen sie hier nicht haben und werden sie gewiss nicht vermissen." Ihr Regierungskollege und Fraktionsvorsitzende der Lega, Mirko Bisesti, erklärte: „Es kann keine Integration ohne Respekt vor den Regeln geben. Es kann keine Inklusion geben, wenn diejenigen, die ehrlich in einer Region leben, Angst davor haben müssen, einen Platz, ein Fest oder einen öffentlichen Raum zu besuchen. Aus diesem Grund halte ich bestimmte ideologische Kämpfe gegen Kontrollinstrumente, Abschiebezentren (CPR) und die Ausweisung von Straftätern weiterhin für unverständlich. Ebenso finde ich es surreal, über eine erleichterte Staatsbürgerschaft zu sprechen, ohne die Themen Regelkonformität und Sicherheit ernsthaft anzugehen." (ANSA). WA
Übergriff mit Axt in Pergine Valsugana, 2 Brüder festgenommen
1 giugno 2026 • 09:15

