(ANSA) - BOZEN, 22 MAI - Die Landesregierung hat am Freitag eine Abänderung zum Bauleitplan und Landschaftsplan der Gemeinde Natz-Schabs im Bereich Ladestatt-Anschluss Förche genehmigt. Damit werden die planerischen Voraussetzungen für eine neue Straßenverbindung geschaffen, die die bestehenden Staatsstraßen SS49bis und SS49 miteinander verbinden soll. "Es handelt sich um einen wichtigen Schritt, um den Durchzugsverkehr durch Schabs deutlich zu reduzieren und damit die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern", betont der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Raumentwicklung Peter Brunner. Auch das Gemeindeentwicklungsprogramm der Gemeinde Natz-Schabs basiere auf der Realisierung dieser Verbindung. Künftig soll ein wesentlicher Teil des motorisierten Verkehrs und insbesondere des Schwerverkehrs zwischen der Autobahn A22, der Handwerkerzone Förche und dem Hochplateau über die neue Straße geführt werden. Auch Alexander Überbacher, Bürgermeister der Gemeinde Natz-Schabs, begrüßt die Eintragung der so genannten Südspange in den Bauleitplan: "Zusammen mit dem künftigen Knoten Ladestatt bildet sie die Grundlage damit die bestehenden Rampen der SS49bis von und in Richtung Westen rückgebaut werden und damit die beiden Ortsteile Schabs und Raut wieder näher aneinanderrücken können." Die geplante Trasse ist rund 900 Meter lang und verläuft zum Großteil durch Waldgebiet. Da mit dem Projekt ein relevanter Eingriff in Landschaft und Natur verbunden ist, sind Minderungs-, Ausgleichs- und Überwachungsmaßnahmen vorgesehen. Als Ausgleichsfläche wird eine rund 1.600 Quadratmeter große Fläche in Schabs ausgewiesen. (ANSA). YGK-WA