(ANSA) - BOZEN, 22 MAI - Über den Kodex für den Dritten Sektor wurden die Instrumente der Mitplanung und der Mitgestaltung eingeführt. Gemeint ist damit eine neue Form der Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltung und Organisationen des Dritten Sektors. Dabei werden Bedürfnisse und Prioritäten für Maßnahmen festgelegt, die dann als (soziales) Projekt umgesetzt werden. Die von der Landesregierung am Freitag genehmigten Instrumente fördern die Zusammenarbeit der beteiligten Partner und zielen darauf ab, die Wettbewerbsmechanismen zu überwinden. "Die Richtlinien bringen Sicherheit für die Organisationen in der Anwendung dieser Instrumente", ist Landesrätin Rosmarie Pamer überzeugt.
Die von der Landesregierung verabschiedeten Leitlinien enthalten praktische Anleitungen für die öffentlichen Träger der Sozialdienste, für die Körperschaften des Dritten Sektors und für die Ämter des Ressorts Sozialer Zusammenhalt. So werden unter anderem die Voraussetzungen beschrieben, die Regelung der Verfahren für öffentliche und private Initiativen erklärt und die Abgrenzung zwischen Mitgestaltung und öffentlichen Ausschreibungen erklärt.
"Wir haben uns im Sozialen viel Wissen angeeignet, nun geht es auch darum dies auf andere Themen und Ressorts auszuweiten. Parallel dazu wird das Aus- und Weiterbildungsangebot weiter ausgebaut, um die beiden Instrumente bekannter zu machen", sagte Landesrätin Pamer und ergänzte: "Mitplanung und Mitgestaltung sind geeignete Wege für die Planung, Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen zum Wohle der Gemeinschaft." (ANSA). YGK-WA
Landesregierung genehmigt Leitlinien für Mitplanung und Mitgestaltung
22 maggio 2026 • 14:14

