(ANSA) - BOZEN, 17 APR - Die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Universität und Unternehmen ist entscheidend für die Zukunft Südtirols. Dies wurde bei einem Austausch des Generalrates des Unternehmerverbandes Südtirol mit der Spitze der unibz deutlich. Der Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und akademischer Welt sind unerlässlich, um Südtirol zu einem immer offeneren Land zu machen, das attraktiv zum Leben, Studieren und Arbeiten ist, betonen die Gesprächspartner. Wichtig ist zudem, dass die Unabhängigkeit der Universität weiterhin erhalten bleibt, auch dank der Zunahme an Drittmitteln, insbesondere privater Natur. In diesem Zusammenhang ist die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in Bereichen wie der angewandten Forschung, spezifischer Forschungsprojekte, Doktorate, Ausbildungslehrgänge zentral. Eine bedeutende Rolle spielen dabei auch die Labore im Noi Tech Park, mit denen die Synergien bestmöglich genutzt werden müssen", erklärte Federico Giudiceandrea, Past-President des Unternehmerverbandes und erster Unternehmer an der Spitze der unibz. Zusammenarbeit und Dialog mit den Unternehmen sind ausschlaggebend, um junge Talente zu halten und anzuziehen. Nach maximal drei Monaten finden unsere Absolventen einen Arbeitsplatz: von 10 Studierenden aus Südtirol bleiben 8 nach ihrem Abschluss hier, aber auch ein Drittel der Studierenden aus anderen Ländern und Regionen bleiben zum Arbeiten hier", unterstrich Rektor Alex Weissensteiner. In Anbetracht des demografischen Wandels und um den Brain Gain zu unterstützen, ist es für Unternehmen und Uni eine Herausforderung, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bekannt zu machen. Zudem braucht es Unterkünfte für Studierende: die neuen Heime in Bozen sind ein positives Signal in diese Richtung. (ANSA). YGK-WA