(ANSA) - BOZEN, 30 APR - Die Bevölkerung in Trentino-Südtirol nimmt weiter zu, allerdings trotz eines erneuten historischen Tiefstands bei der Geburtenrate. Laut den Istat-Daten zum 31. Dezember 2024 steigt die Zahl der Einwohner in beiden autonomen Provinzen, vor allem dank der Zuwanderung. In Südtirol steigt die Einwohnerzahl auf 539.679 (+2.146). Auch hier wird mit 4.537 Geburten (-158 gegenüber dem Vorjahr) ein Negativrekord verzeichnet. Das Durchschnittsalter liegt, trotz weiterhin niedrigerem Niveau als im Trentino, nun bei 44 Jahren. Feldthurns und Waidbruck bestätigen sich als jüngste Gemeinden, während Prettau und die Landeshauptstadt Bozen die ältesten sind. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung beträgt 10,7 % (57.884 Personen), mit Albanien, Deutschland und Pakistan als wichtigsten Herkunftsländern. Im Trentino beläuft sich die Bevölkerung auf 546.573 Einwohner (+1.404 im Vergleich zu 2023). Der natürliche Bevölkerungsrückgang wird durch einen positiven Wanderungssaldo ausgeglichen. Besorgniserregend ist jedoch die Zahl der Geburten: Mit nur 3.748 Neugeborenen wird ein neuer historischer Tiefstand erreicht. Das Durchschnittsalter steigt auf 46 Jahre; die jüngste Gemeinde ist Vignola-Falesina, die älteste Palù del Fersina. Die ausländische Wohnbevölkerung umfasst 47.854 Personen (8,8 % der Gesamtbevölkerung), vorwiegend aus Rumänien, Albanien und Marokko. In beiden Provinzen zeigt sich zudem eine starke Konzentration der Bevölkerung in den jeweiligen Landeshauptstädten: in Trient leben 21,7 % der Provinzbevölkerung, Bozen 19,7 %. Insgesamt bestätigt sich die ausländische Wohnbevölkerung in der gesamten Region als der wichtigste Faktor für eine demografische Verjüngung. (ANSA). YGK-WA