(ANSA) - BOZEN, 12 MAI - Die Präsidentin und die Vizepräsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit, Ulrike Oberhammer und Nadia Mazzardis, sind mit dem Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, zusammengetroffen, um über die Prävention und Bekämpfung von Gewalt zu beraten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Maßnahmen an Schulen. Dabei wurde die Bedeutung hervorgehoben, junge Menschen früh für Werte wie Respekt, Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit zu sensibilisieren. Schulen seien ein zentraler Ort, um positives Verhalten zu fördern und damit zu einer sichereren und solidarischeren Gesellschaft beizutragen. Besprochen wurde auch die Möglichkeit der Verwarnung durch den Quästor. Dieses Instrument kann bei Stalking, häuslicher Gewalt sowie schweren Drohungen eingesetzt werden und soll verhindern, dass Situationen eskalieren und schwerwiegendere Straftaten entstehen. Bei dieser Gelegenheit wurde Quästor Ferrari zudem eine Kopie des Gleichstellungsaktionsplans überreicht, der konkrete Strategien und Initiativen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt enthält. Ferrari sicherte seine volle Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei künftigen Projekten zu und unterstrich die Bedeutung eines koordinierten Vorgehens der Institutionen, um Sicherheit und Schutz insbesondere für Frauen zu gewährleisten. (ANSA). YSU-WA
Gewaltprävention Treffen mit Quästor Giuseppe Ferrari Landesbeirat für Chancengleichheit bringt Schwerpunkt Schulen aufs Tapet
12 maggio 2026 • 12:27

