(ANSA) - BOZEN, 03 APR - Staatsanwalt Graziano Berti hat einen neuen Antrag auf ein Beweissicherungsverfahren im Fall von Tobias Tappeiner gestellt, dem 24-jährigen Mann, der in der Nacht vom 15. Juni 2025 von der Ausfahrt Bozen Süd auf die Autobahn einfuhr und dort fünf Minuten lang angehalten haben soll, bevor es ihm gelang, die Leitplanke zu durchbrechen und dann als Geistrefahrer in das Auto einer Südtiroler Familie zu krachen, die dabei schwer verletzt wurde. Gegen die beiden Carabinieri, die in dieser Nacht an der Autobahnmautstelle Dienst hatten, wird wegen Beihilfe zum Totschlag im Straßenverkehr und schwerer Körperverletzung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft will herausfinden, ob die beiden von der Position des Dienstwagens aus und in Anbetracht der Licht- und Wetterverhältnisse zum Zeitpunkt des Vorfalls Tappeiner hätten sehen (und anhalten) können. Ein erster Antrag war von Voruntersuchungsrichter Emilio Schönsberg abgelehnt worden. WA-WA
Geisterfahrerunfall auf der A22, neuer Antrag auf Beweissicherung
3 aprile 2026 • 14:56

