(ANSA) - TRIENT, 31 MÄRZ - Der chinesische Student Peng Huang, dessen Leiche gestern in der Nähe des Forcella de Mezdì-Passes im Fünser-Tal im Schnee gefunden wurde, wurde nicht von einer Lawine mitgerissen. Die Leiche wurde vielmehr in einer zusammengekauerten Stellung gefunden, was darauf schließen lässt, dass der Tod durch Unterkühlung oder Erschöpfung eingetreten sein könnte. Dies teilte die Bergrettung des CNSAS mit. Der junge Mann war seit mehr als zwei Monaten vermisst worden. Die CNSAS vermutet, dass die Leiche bei den verschiedenen Suchaktionen nicht gefunden wurde, weil sie durch die starken Schneefälle vollständig bedeckt war. Als die Leiche schließlich entdeckt wurde, lag sie neben einer Lawine, die in den letzten Tagen abgegangen war, jedoch ohne Anzeichen einer direkten Einwirkung auf den Toten. Wahrscheinlich war es ein Wildtier, das den Fundort meldete und sich in den Schnee grub, was die Aufmerksamkeit einiger Skitourengeher erregte. Dank der Kamera, die neben dem jungen Mann gefunden wurde, konnte auch der Weg des Opfers mit hoher Wahrscheinlichkeit rekonstruiert werden, teilt der CNSAS mit. (ANSA). WA