(ANSA) - BOZEN, 12 MAI - 1400 Einsätze haben die Mitglieder der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung C.N.S.A.S. EO im Jahr 2025 absolviert. Diese Zahl wurde bei der Vollversammlung am Freitag im Hotel Sheraton im Rahmen des Tätigkeitsberichtes genannt. Besonders überraschend für die Anwesenden war die Zahl der Einsätze im Zusammenhang mit Mountainbike-Unfällen, die mittlerweile den dritthäufigsten Grund für den Einsatz der Bergrettungsteams darstellen. Auch im Jahr 2025 überschritten die von den Mitgliedern der Bergrettung Südtirol CNSAS geleisteten freiwilligen Stunden laut Aussendung deutlich die Marke von 30.000 und verdeutlichen damit einmal mehr den großen Einsatz der Freiwilligen für die Allgemeinheit. Dank öffentlicher und privater Beiträge konnten im Jahr 2025 drei neue Einsatzfahrzeuge für die Ortsstellen von Villnöss, Gröden und für die Höhlenrettung Stuls angekauft werden, was den Dienst des CNSAS weiter verbessert und effektiver macht. Bei der Versammlung waren die Ortsstellenleiter und deren Stellvertreter der 22 Ortsstellen anwesend sowie die Mitglieder des Vorstandes unter der Leitung des Präsidenten Alberto Covi, sowie die Vertreter der verschiedenen Fachgruppen. Nach der Genehmigung der Bilanz 2025 , sowie der Bilanzvorschau 2027 kamen die Leiter der jeweiligen Fachgruppen, wie Höhlenretter, Hundestaffel, Drohnenpiloten, Peers, Canyoning, Sanitätskommission und Suchtechniker zu Wort und berichteten über deren Tätigkeit im abgelaufenen Jahr. Es wurde zudem die Gelegenheit genutzt, das Mitglied Olaf Reinstadler von der Ortstelle Sulden für seine 30-jährige Tätigkeit im Vorstand sowie für seine 45-jährige Zugehörigkeit zum Verein zu ehren. Die von Covi geleitete Südtiroler Berg- und Höhlenrettung C.N.S.A.S. EO ist in der gesamten Provinz im Bereich der Bergrettung tätig und zählt 617 freiwillige Bergretter und Bergführer deutscher, italienischer und ladinischer Muttersprache, die sich auf 21 alpine und eine speläologische Rettungsstellen verteilen. (ANSA). YSU-VAL