(ANSA) - BOZEN, 17 AUG - Die Trinkwasserversorgung im Raum Brixen soll während des Baus der südlichen Zulaufstrecke zum Brenner Basistunnel (BBT) zwischen Franzensfeste und Waidbruck abgesichert werden. Dazu haben die Gemeinden Brixen und Vahrn, der Schienennetzbetreiber RFI, die Stadtwerke Brixen, die Trinkwasserinteressentschaft Pfeffersberg und das Bodenverbesserungskonsortium Pfeffersberg eine Vereinbarung getroffen. Vorgesehen ist ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Schutz der Trink-, Beregnungs- und Löschwasserversorgung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 10,45 Millionen Euro. Davon übernimmt RFI 8,85 Millionen Euro, weitere 1,6 Millionen Euro werden über Umweltausgleichsmittel der Gemeinde Vahrn finanziert. Für Landesrat Peter Brunner, der die Vereinbarung gemeinsam mit dem Direktor der BBT-Beobachtungsstelle, Martin Ausserdorfer, auf den Weg gebracht hat, handelt es sich um einen wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung. Zunehmende Trockenperioden und längere Phasen mit geringen Niederschlägen zeigten, wie wichtig eine sichere Trinkwasserversorgung sei. Bei großen Infrastrukturprojekten müsse deshalb frühzeitig geklärt werden, welche Auswirkungen auf Wasserressourcen und Umwelt zu erwarten seien und welche Schutzmaßnahmen notwendig würden. Auch Brixens Bürgermeister Andreas Jungmann betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit. Durch die Bündelung von Fachwissen und ein gemeinsames Vorgehen könne die hohe Qualität und Sicherheit der Wasserversorgung auch künftig gewährleistet werden. Vahrns Vizebürgermeisterin Margareth Mair Engl verwies darauf, dass Brixen und Vahrn wesentlich über die Quellen im Schalderertal mit hochwertigem Trinkwasser versorgt werden. Umso wichtiger sei es, mögliche Beeinträchtigungen der Quellschüttungen durch die unterirdischen Bauarbeiten zu verhindern. (ANSA). YGK-BUR
Trinkwasserversorgung in Brixen beim Bau der BBT-Zulaufstrecke sichern Maßnahmen im Umfang von 10,45 Millionen Euro, davon 8,85 Millionen von RFI
17 agosto 2026 • 13:06

