(ANSA) - BOZEN, 23 FEB - "Ich vertraue voll auf die Arbeit unserer Mitarbeiter. Sie sind nach einem Protokoll für folgende Aufgaben zuständig: für die Information der Eltern, die bereit sind, die Organe des Kindes zu spenden, für die Benachrichtigung der Transplantationszentren, für die Aufrechterhaltung der Organ-Funktionen bis zur Explantation und auch für die Unterstützung für einen Transport der Organe. Ich bin überzeugt, dass unsere Mitarbeiter hier das Beste geleistet haben." Dies erklärt Gesundheitslandesrat Hubert Messner gegenüber RAI Südtirol. "Soweit ich das überblicken kann", fährt er fort, "ist wirklich alles nach Protokoll abgelaufen - also so, wie es normalerweise ablaufen sollte und wie es normalerweise abläuft. In diesem Sinne erwarte ich das Ergebnis der Ermittlungen recht gelassen." Messner erklärt, "dass diese Situation nicht nur für die Familie, die bereit war das Herz zu spenden, und für jene Familie, die am Ende dieses Herz nicht funktionsfähig erhalten hat, sehr belastend ist - sondern auch für unsere Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter geben tagtäglich ihr Bestes. Seit Wochen stellen Medien Spekulationen an, das ist sicher sehr belastend." "Wir haben in Südtirol eine hohe Bereitschaft Organe zu spenden. In den vergangenen 30 Jahren, das ist in etwa jene Zeitspanne, die ich überblicken kann, hatten wir nie eine kritische Situation bei Entnahme, Transport und Transplantation der Organe. Das wäre das erste Mal. Das Team hat große Erfahrung. Es hat nie einen Problemfall gegeben", betont der Landesrat gegenüber RAI Südtirol. (ANSA). WA