(ANSA) - BOZEN, 16 FEB - Nach einer Ortsbegehung durch die Forstbehörde des Trentino gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Provinz wurde eine Schlittenhundezucht in der Ortschaft Millegrobbe in der Gemeinde Lavarone überprüft. Dabei wurden 35 Alaskan Huskys in gerichtliche Obhut der Tierschutzorganisation LAV übergeben. Dies teilt die Organisation selbst mit. Die vorsorgliche Beschlagnahmung der Tiere und der Einrichtung erfolgte, weil die Tiere unter Bedingungen gehalten wurden, die ihrer natürlichen Lebensweise widersprechen. Außerdem wurden in den vergangenen Tagen zwei weitere Hunde an die örtliche Tierschutzvereinigung übergeben", berichtet die LAV. Die Einrichtung in Millegrobbe, die 2016 mit dem Ziel gegründet wurde, einen nationalen und internationalen Bezugspunkt für die Sportart Schlittenhunde zu schaffen, war zuvor von der LAV-Stelle gegen Misshandlungen in Trient gemeldet worden. Daraufhin fand eine Ortsbegehung statt, bei der laut Angaben der LAV festgestellt wurde, dass "viele der Tiere unter offensichtlicher Unterernährung litten und unter stark unzureichenden hygienisch-sanitären Bedingungen gehalten wurden. Sie befanden sich in heruntergekommenen, viel zu kleinen Käfigen, ohne Hundehütten oder angemessene Rückzugsmöglichkeiten". (ANSA). YGK-WA