(ANSA) - BOZEN, 3 MÄRZ - Seit dem 20. Jänner wird der 28-jährige Student Huang Peng aus China in den Dolomiten vermisst. Die Suchaktionen brachten bisher keinen Erfolg; von dem jungen Mann fehlt jede Spur. Nun wird die Suche nach ihm wegen der ungünstigen Wetterbedingungen vorerst eingestellt: Die Lawinengefahr ist zu hoch. Eine Wiederaufnahme erfolgt, sobald die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleistet werden kann. Das wurde nach einer Sitzung im Regierungskommissariat am Montag Abend bekannt gegeben. Diese war einberufen worden, um die weitere gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen. Der Universitätsstudent hält sich im Rahmen eines Austauschprogramms an der Universität Tuscia in Viterbo in Italien auf und war zu Wanderungen in den Dolomiten nach Südtirol gekommen. Seit er sich am 20. Jänner nach dem Frühstück von seiner Unterkunft in St. Ulrich entfernt hat, ist er unauffindbar. Aufgrund der bisher gewonnenen Erkenntnisse konzentrieren sich die Suchmaßnahmen auf ein Gebiet zwischen den Bergflanken Grödens und des Villnösstals. Seit der Vermisstenmeldung waren zahlreiche Einsatzkräfte mit speziell geschultem Personal, Suchhunden sowie einem Hubschrauber der Finanzpolizei im Einsatz, der mit Technik zur Ortung von Metallen und elektronischen Geräten ausgestattet ist. An der Koordinierungssitzung im Regierungskommissariat unter dem Vorsitz von Kabinettschefin Amanda Rosato nahmen Vertreter der Carabinieri-Kompanie sowie der Carabinieri-Stationen von St. Ulrich und Villnöss, der Bergrettung Aiut Alpin Dolomites sowie der Präfektur von Viterbo teil. (ANSA). YSU-WA
Student aus China in den Dolomiten vermisst, Suche vorerst eingestellt Huang Peng (28) wird seit dem 20. Jänner vermisst, war in St. Ulrich untergebracht
3 marzo 2026 • 09:07

