(ANSA) - BOZEN, 21 APR - In Bozen ist ein Fortbildungskurs für Lehrkräfte zu Ende gegangen, der die Bedeutung des Schreibens als fächerübergreifende Schlüsselkompetenz unterstreicht. Der Kurs „Funktionale Alphabetisierung: Entwicklung von Kompetenzen in der schriftlichen Produktion in der Erstsprache (L1)" wurde von der Direktion für italienischsprachige Bildung in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Forschungsinstitut Indire organisiert. Teilgenommen haben Lehrkräfte der Mittel- und Oberschulen. Das modular aufgebaute Programm mit Präsenz- und Onlineeinheiten widmete sich der schriftlichen Produktion als zentraler Kompetenz für schulischen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Im Mittelpunkt stand ein erweitertes Verständnis von Schreiben: nicht nur als sprachliche Fertigkeit, sondern als Werkzeug des Denkens, der Wissensbildung und der Inklusion. Vorgestellt wurden auch innovative Unterrichtsansätze, darunter der Einsatz von Podcasts und kollaborativen Schreibformen. Zugleich wurde betont, dass auch nichtsprachliche Fächer einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Schreibkompetenzen leisten können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Ausdrucksformen der Jugendkultur, etwa Musik, die gezielt genutzt werden können, um Motivation zu fördern und Schreiben als sinnvolle Praxis erfahrbar zu machen. Für Schulamtsleiter Vincenzo Gullotta bestätigt der Kurs eine zentrale Erkenntnis: „Schreiben ist eine Kompetenz, die alle Fächer betrifft." Die gezielte Auseinandersetzung mit Methoden und Instrumenten stärke die Professionalität der Lehrkräfte und eröffne Schülern bessere Lernchancen. (ANSA). YGK-KNM
Schreiben als Schlüsselkompetenz, Fortbildung für Lehrkräfte in Bozen Die Schreibkompetenz rückt stärker in den Fokus der Schulentwicklung
21 aprile 2026 • 09:56

