(ANSA) - BOZEN, 3 AUG - Die Carabinieri der Station Burgstall haben den Verantwortlichen einer gemeinnützigen Organisation wegen schweren Betrugs angezeigt. Die Ermittlungen wurden nach der Anzeige einer 75-jährigen Frau aus der Gemeinde aufgenommen. Nach Angaben der Ermittler reichen die Ereignisse bis in den Sommer 2020 zurück. Während eines Urlaubs in Süditalien war die Frau angesprochen und zu einer Spende überredet worden. Um den geforderten Betrag aufzubringen, musste sie sogar ein Darlehen aufnehmen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, das Vertrauen der Seniorin durch gezielte Täuschung erschlichen und sie dazu veranlasst zu haben, 12.000 Euro für ein angebliches Sozialprojekt zu spenden. Das Geld sollte dem Kauf eines Grundstücks sowie dem Bau einer Einrichtung für die Betreuung von Menschen mit Behinderung dienen. Die Ermittlungen der Carabinieri ergaben jedoch, dass das angekündigte Projekt nie verwirklicht wurde. Auch Jahre später existiert weder die versprochene Einrichtung noch wurden entsprechende Bauarbeiten begonnen. Die Ermittler gehen daher von einem Betrug aus. (ANSA). YGK-BUR
Scheinspende an Hilfsorganisation, Betrug um 12.000 Euro aufgedeckt
3 agosto 2026 • 12:16

