(ANSA) - BOZEN, 24 FEB - Mit der Abschlusszeremonie in der Arena von Verona sind am 22. Februar die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 zu Ende gegangen. Für Südtirol bedeuteten diese, dass erstmals Olympische Bewerbe auf Südtiroler Boden, genauer die Biathlonbewerbe in Antholz, ausgetragen wurden. "Die vergangenen Tage haben unter Beweis gestellt, dass Südtirol, dank des großartigen Einsatzes vieler ehrenamtlich engagierter Menschen und einer guten Vorbereitung und Abstimmung, dieser enormen Herausforderung gewachsen war und es gelungen ist, eines der größten Sportevents mit Begeisterung und Professionalität zu meistern", ist Landeshauptmann Arno Kompatscher überzeugt. Sein Dank gelte daher allen Beteiligten, die mit ihrem, zum Großteil ehrenamtlichen, Einsatz dies ermöglicht hätten. An insgesamt zehn Renntagen war die Südtirol Arena in Antholz Schauplatz der Olympischen Biathlonbewerbe. Über 172.000 Menschen waren live vor Ort dabei, um insgesamt elf Bewerbe mitzuverfolgen. Am meisten Zuschauer waren am 15. Februar im Stadion, als mit der 10 km-Verfolgung der Frauen und der 12,5 km-Verfolgung der Männer gleich zwei Bewerbe am selben Tag ausgetragen wurden. Antholz war jener Austragungsort, der laut Ticketverkäufen am meisten Zuschauerinnen und Zuschauer verbuchen kann. An den Wettkampftagen waren, genauso wie bei den Biathlon-Weltcuprennen, ein großes Festzelt sowie Verpflegungsstände auf den Tribünen geöffnet, welche Verpflegung und Unterhaltung boten Um ein Großereignis wie Olympische Bewerbe stemmen zu können, braucht es viele Menschen, die daran mitarbeiten. Rund 1000 Olympische Freiwillige vom Team MiCo waren täglich im Einsatz. Zu ihnen zählt Alexandra Gfrerer aus Villach (Bundesland Kärnten, Österreich): "Das Beste war es für mich das Feeling zu erleben und einmal bei Olympia wirklich dabei zu sein und hinter die Kulissen blicken zu können. Die Zusammenarbeit mit den anderen Freiwilligen war lustig, wir haben viele Menschen kennengelernt, es war eine super Zeit!" Rund 200 Mitarbeitende und Freiwillige, koordiniert von der Agentur für Bevölkerungsschutz, waren täglich im Einsatz (insgesamt 16 Personen aus den Bereichen Wildbachverbauung, Landesfunkdienst sowie ein Meteorologe), 11 Berufsfeuerwehrleute, 117 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren (im Einsatz vor allem bei der Parkplatzregelung und beim Brandschutz), 15 Freiwillige des Roten Kreuzes und 18 des Weißen Kreuzes. Aus der Gemeindeleitstelle in Antholz führte Bürgermeister Thomas Schuster mit 15 Mitgliedern die Lage. Hinzu kommen rund 30 Ortspolizistinnen und -polizisten aus Meran, Brixen, Bruneck, Vinschgau, Lana, Leifers, Eppan, Neumarkt, Auer und Branzoll, die in Antholz im Einsatz waren, 5 Forstwachen sowie weitere 30 Mitarbeitende der Agentur für Bevölkerungsschutz und der Ordnungskräfte, die von Bozen aus landesweit Unterstützung und Lageführung gewährleistet haben. (ANSA). YSU-WA
Olympia in Südtirol, ein Rückblick in Zahlen 172.000 Zuschauer, 1000 Freiwillige und 200 Mitarbeitende
24 febbraio 2026 • 17:15

