(ANSA) - BOZEN, 25 MÄRZ - Die Gemeinden werden künftig verstärkt Bürgerinnen und Bürger bei Schlichtungsverfahren im Telekommunikationsbereich unterstützen (ConciliaWeb) Die Neuheit wurde am Mittwoch von der Präsidentin des Kommunikationsbeirates, Judith Gögele, und Gemeindeverbandspräsident Dominik Oberstaller vorgestellt. Präsentiert wurden auch neue Regelungen hinsichtlich der Par Condicio für die Veröffentlichung von Inhalten in Gemeindeblättern. Die Gemeinden rücken stärker in den Mittelpunkt, wenn Bürgerinnen und Bürger Streitfälle im Telekommunikationsbereich lösen wollen: Über die Gemeinden erhalten sie künftig gezielte Information zum Online-Portal ConciliaWeb. Der konkrete Nutzen liegt darin, dass Bürgerinnen und Bürger Streitfälle schnell, kostenlos und ohne juristische Hürden klären können - mit klar strukturierten Schritten und direkter Begleitung, auch über die Gemeinden", sagte Judith Gögele. Der Mehrwert", betonte auch Dominik Oberstaller, entsteht vor allem durch die Kombination aus digitalem Zugang und lokaler Unterstützung vor Ort". Ziel ist es, Schlichtungsverfahren bei Streitigkeiten zwischen Nutzerinnen und Nutzern sowie Anbietern von Telekommunikationsdiensten zu erleichtern. ConciliaWeb bietet eine schnelle, kostenlose und verpflichtende Lösung vor einem möglichen Gerichtsverfahren. Die Plattform richtet sich an Privat- wie Geschäftskunden und deckt Themen von Internetproblemen über hohe Roamingkosten bis zu unerwünschten Abonnements ab. Bisher waren die Rückmeldungen durchwegs positiv, und mehrere Gemeinden haben bereits konkretes Interesse signalisiert", berichtete Gögele. Neben der Schlichtung bringt die Kooperation auch Klarheit für die Gemeindewahlen: Die Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen (Agcom) erlaubt während der Par Condicio die Veröffentlichung von Kandidatenlisten in Gemeindeblättern und auf institutionellen Webseiten, solange alle Listen gleich behandelt und gleichwertig vorgestellt werden. (ANSA). YSU-KFM