(ANSA) - BOZEN, 3 FEB - Auch wenn die Müllgebühr niemandem gefällt, können sich die Einwohner von Trient und Bozen zumindest damit trösten, dass die durchschnittlichen Kosten pro Haushalt in beiden Landeshauptstädten unter dem nationalen Durchschnitt liegen. Das geht aus einer Studie des UIL-Dienstes für Sozialstaat, Steuer- und Rentenpolitik sowie Migration zur Belastung der italienischen Steuerzahler durch die Müllgebühr (Tari) in den Jahren 2020 bis heute hervor. Mit einer durchschnittlichen Ausgabe von 217 Euro pro Haushalt im Jahr 2025 kommen die Trentiner besser weg als die Bozner, die im selben Jahr 300 Euro bezahlt haben. Beide Beträge liegen jedoch unter dem staatsweiten Durchschnitt von 350 Euro. Die schlechte Nachricht für die Einwohner von Trient ist, dass laut der UIL-Studie die Müllgebühr seit 2024, als sie noch 202 Euro betrug, um 7,79 Prozent gestiegen ist - deutlich mehr als der nationale Durchschnitt der Erhöhungen von 3,73 Prozent. Unter dieser Schwelle blieb hingegen Bozen, wo die durchschnittlichen Kosten innerhalb eines Jahres um 2,60 Prozent gestiegen sind (von 292 auf 300 Euro). (ANSA). YSU-KFM
Müllgebühr, in Trient und Bozen unter dem staatlichen Durchschnitt Machte 2025 in Trient 217 Euro pro Haushalt aus, in Bozen 300 Euro
3 febbraio 2026 • 16:34

