(ANSA) - BOZEN, 25 MÄRZ - Nach dem Lawinenunglück von Samstag in Ridnaun ist ein 44-jähriger Österreicher am Mittwoch im Krankenhaus in Bozen gestorben, nachdem er auf der Intensivstation behandelt wurde. Sein Zustand war durchgehend als kritisch eingeschätzt worden. Bereits am Samstag hatten zwei Südtiroler, ein 62-jähriger Bergführer und ein 56-Jähriger, ihr Leben verloren. Zudem starb am Sonntag eine 26-Jährige aus der Provinz Brescia im Innsbrucker Krankenhaus, nachdem sie mit einem Rettungshubschrauber dorthin geflogen worden war. Zu den Verletzten zählen auch drei deutsche Skifahrer. Die Lawine war am Samstagvormittag an der Rudererspitze auf etwa 2.445 Metern abgegangen, während mehrere Skitouren-Gruppen in der Gegend unterwegs waren. Sechs Personen einer Gruppe, die sich im Aufstieg befand, wurden verschüttet. Über 80 Rettungseinheiten und drei Notarzthubschrauber waren im Einsatz. 2026 wird als tragisches Jahr für die italienischen Alpen in Erinnerung bleiben, da seit Anfang des Jahres bereits 38 Menschen ums Leben gekommen sind, was einen Negativ-Rekord in Europa darstellt. Instabile Schneeschichten und unberechenbare Wetterbedingungen führten in den norditalienischen Regionen Trentino, Lombardei, Aostatal und Piemont zu mehreren Rettungseinsätzen. (ANSA). YSU-KFM
Lawinen-Drama in Ridnaun, 44-Jähriger viertes Todesopfer Österreicher stirbt im Krankenhaus von Bozen
25 marzo 2026 • 15:49

