(ANSA) - BOZEN, 3 AUG - Die Südtiroler Bevölkerung nutzt die Angebote zur Krebsfrüherkennung intensiv. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen der PASSI-Erhebung 2023-2024 hervor. Die Beteiligung an den organisierten Screeningprogrammen sowie an Vorsorgeuntersuchungen auf eigene Initiative liegt in Südtirol über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt. Hoch ist die Teilnahme bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: 83,3 Prozent der Frauen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren haben laut Studie eine Untersuchung durchführen lassen. An der Brustkrebsfrüherkennung beteiligen sich knapp 80 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen. Beim Darmkrebs-Screening liegt die Teilnahme der 50- bis 69-Jährigen bei 63,1 Prozent. Die hohe Beteiligung zeigt, dass Prävention in Südtirol einen hohen Stellenwert hat", erklärt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Vorsorgeuntersuchungen ermöglichten es, Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen und dadurch die Heilungschancen deutlich zu verbessern. Deshalb ist es wichtig, die bestehenden Angebote konsequent zu nutzen", so Messner. Die PASSI-Daten ergänzen das positive Bild der aktuellen Bersaglio"-Studie der Scuola Superiore Sant'Anna in Pisa, die die hohe Qualität des Südtiroler Gesundheitssystems in zentralen Bereichen bestätigt hatte. Die Erhebung Progressi delle Aziende Sanitarie per la Salute in Italia" (PASSI) ist ein staatliches Monitoringprogramm des italienischen Gesundheitswesens. Dies teilt das Presseamt des Landes in einer Aussendung mit. (ANSA). YGK-BUR