(ANSA) - BOZEN, 17 AUG - Das Gesundheitsressort gibt wertvolle Empfehlungen für sicheres Sammeln und Genießen von Pilzen und verweist auf die kostenlosen Pilzkontrollen des Südtiroler Sanitätsbetriebs "Pilzvergiftungen lassen sich vermeiden, indem man nur eindeutig bestimmbare Pilze sammelt. Im Zweifel sollten die Pilze immer von Fachleuten kontrolliert werden. Gesundheit geht vor, auch wenn ein Fund noch so vielversprechend aussieht", betont Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Schon ein einzelner giftiger Pilz kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen, heißt es vom Gesundheitsressort. Ein wichtiger Anlaufpunkt sind die mykologischen Kontrollstellen des Dienstes für Hygiene der Lebensmittel und Ernährung (SIAN) des Südtiroler Sanitätsbetriebs. In allen vier Gesundheitsbezirken bieten Fachleute kostenlose Beratungen zur Bestimmung von Pilzen an. Wer unsicher ist, kann seine gesammelten Pilze dort überprüfen lassen. Informationen zu Standorten und Öffnungszeiten gibt es auf der Internetseite des Südtiroler Sanitätsbetriebs unter https://www.sabes.it/de/pilze-mit-vorsicht-geniessen. Auch essbare Pilze verdienen Aufmerksamkeit. Viele Arten müssen vor dem Verzehr ausreichend gegart werden, so die Fachleute im Sanitätsbetrieb. Erst durch eine Garzeit von mindestens 20 bis 30 Minuten werden hitzeempfindliche Giftstoffe zerstört. Gleichzeitig gilt: Nicht alle Giftstoffe verlieren beim Kochen ihre Wirkung. Pilze sind zudem schwer verdaulich und leicht verderblich. Sie sollten möglichst kühl gelagert und innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Die Fachleute im Sanitätsbetrieb empfehlen, Pilze nur in Maßen zu essen. Auch mehrere Pilzmahlzeiten an aufeinanderfolgenden Tagen können Magen-Darm-Beschwerden auslösen. (ANSA). YGK-BUR