(ANSA) - BOZEN, 3 MÄRZ - Nach der Kritik von Bildungslandesrat Philipp Achammer an seinen Äußerungen zu den Demos am Samstag meldet sich nun wieder Landeshauptmannstellvertreter Marco Galateo (Fratelli d'Italia) zu Wort. "Beim Pro-Migranten-Umzug habe ich nichts über den Kampf gegen illegale Migration gehört - jene Migration, die die Kassen internationaler krimineller Organisationen durch Menschenhandel füllt", schreibt Galateo aus Krakau, wo er im Rahmen des Projekts Pro Memoria Auschwitz 400 Jugendliche aus der Region begleitet. "Fratelli d'Italia hat in dieser Provinz erstmals einen Gemeinderat und später einen Stadtrat albanischer Herkunft gestellt", so Galateo. "Er war in den 1990er-Jahren im Zuge der damaligen illegalen Migrationsbewegungen gekommen, weil er tatsächlich vor Krieg und Verfolgung geflohen war, und hat sich anschließend in die Gesellschaft integriert - bis hin zu einem hohen institutionellen Amt." Man nehme daher von niemandem Belehrungen an: "weder von der linken Strömung der SVP noch von den Grünen oder der PD", stellt Galateo fest. Diese könnten nun ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen, indem sie eine dezentrale Aufnahme förderten - für Menschen mit gültigen Dokumenten und ohne strafrechtliche Verfehlungen, wie von Fratelli d'Italia gefordert - auf dem gesamten Gebiet. "Jeder soll seinen Teil beitragen, denn mit Worten sind wir alle schnell. Wenn unsere Bevölkerung sich manchmal sogar in den eigenen vier Wänden unsicher fühlt, dann ist das eine Folge der undifferenzierten Aufnahmepolitik der vergangenen Jahrzehnte", schreibt Galateo. "Die Botschaft von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die ich teile, ist klar: ,Wer unsere Gesetze nicht respektiert, ist nicht willkommen.' Können wir uns alle auf dieses Prinzip einigen?", so Galateo. (ANSA). YSU-WA
Galateo, "nehmen von niemandem Belehrungen an" "Haben einen Gemeinderat und einen Stadtrat albanischer Herkunft gestellt"
3 marzo 2026 • 14:31

