BOZEN - Das Werk Landro bei Toblach, das in Landesbesitz ist, soll aufgewertet und künftig besser erlebbar werden. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, hat Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi am 26. Oktober bei einer Ortsbegehung erörtert. Ziel sei es, das historische Erbe des Ortes im Herzen der Dolomiten zu erhalten und neue Perspektiven für seine Nutzung zu schaffen, so Bianchi. Seit einigen Monaten laufen Gespräche mit der Gemeinde Toblach, die einen Vorschlag zur Aufwertung des Forts vorgelegt hat. Demnach soll die Anlage zwei Themen vermitteln, die eng mit der Geschichte und Identität des Gebiets verbunden sind, und zwar den Alpinismus und die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Das Fort Landro ist ein Kulturgut, das es verdient, aufgewertet zu werden", betont Bianchi. "Wir denken über eine neue Nutzung nach, mit der das Gebiet, seine Geschichte und seine Identität vermittelt und für die Besucherinnen und Besucher der Dolomiten zugänglich gemacht werden können." Die Festung zieht trotz ihres derzeitigen Zustands bereits Besucherinnen und Besucher an. Für Bianchi zeigt dies das Potenzial des Ortes, der Teil eines umfassenden Konzepts zur Aufwertung des Kulturerbes werden könnte. Die Festung Landro ist eine beeindruckende österreichische Befestigungsanlage aus dem Jahr 1880, die Teil des Verteidigungssystems an der italienischen Grenze war.
Festung Landro bei Toblach, Aufwertung ins Auge gefasst Ziel ist es, das Kulturerbe erlebbar zu machen
27 ottobre 2026 • 17:12

