(ANSA) - BOZEN, 31 MÄRZ - Für die Fratelli d'Italia ist der traditionelle Wechsel an der Spitze der Region Trentino-Südtirol zwischen den Landeshauptleuten, d.h. zwischen Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti, keine ausgemachte Sache. Die für Mitte Mai geplante Staffel zwischen "ist nur eine vor Jahren eingeführte Praxis, mehr nicht", sagt Alessandro Urzì, der regionale Koordinator der Partei von Giorgia Meloni, in der Zeitung Dolomiten. FDI setzt stattdessen auf Francesca Gerosa, die die Partei im Trentino führt. Vor einem Jahr hatte Fugatti Gerosa die Zuständigkeit als dessen Stellvertreterin in der Landesregierung entzogen, nachdem die Regierung das Landesgesetz angefochten hatte, das dem Trentiner Landeshauptmann eine dritte Amtszeit ermöglicht hätte. Urzì erinnert in der Zeitung an diesen Vorfall und daran, dass die FDI derzeit nicht in der Regionalregierung vertreten ist, jedoch sowohl in Trient als auch in Bozen Koalitionspartner ist. Nach Ansicht des FDI-Regionalvorsitzenden muss Fugatti nun seine Position in dieser Angelegenheit klären. Die vier Stimmen der Fratelli d'Italia im Regionalrat garantieren derzeit eine Mehrheit für das Bündnis aus Svp und Mitte-Rechts. Sollte die Pattsituation anhalten, könnte Kompatscher - zumindest vorübergehend - an der Spitze der Region bleiben, da der Stabwechsel im Gesetz nicht vorgesehen ist. (ANSA). WA