Das Bürgerportal myCIVIS entwickelt sich zunehmend zur zentralen digitalen Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in Südtirol. "Die neuesten Nutzungsdaten zeigen, dass sich das Portal seit seiner Einführung rasch etabliert hat und zunehmend für konkrete Verwaltungsvorgänge genutzt wird", betont der Generaldirektor des Landes Südtirol, Alexander Steiner. Allein von Ende Mai bis Ende August seien knapp 1,91 Millionen Zugriffe registriert worden, durchschnittlich 20.968 pro Tag.
Die neuesten myCIVIS-Daten zeigen, dass sich die Zahl der Seitenvisualisierungen im oben genannten Zeitraum auf 5,7 Millionen beläuft. Fast die Hälfte der insgesamt fast zwei Millionen Zugriffe beziehen sich auf den geschützten, persönlichen Bereich, in den sich jede Bürgerin und jeder Bürger einloggen kann. Seit dem Start von myCivis im Februar 2026 konnten, laut Steiner, bereits 93.681 sogenannte "Onboardings" abgeschlossen werden. Durch das Einloggen erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu personalisierten Diensten, können künftig Anträge, Zahlungen, Dokumente, Termine und Mitteilungen an einem zentralen Ort verwalten und den Status ihrer Verfahren leichter nachvollziehen. Weiters wurde die Suche nach Dienstleistungen genau analysiert und dabei hat sich gezeigt, dass die Menschen nicht nach Verwaltungsstrukturen oder Amtsbezeichnungen suchen, sondern nach konkreten Anliegen. 64,8 Prozent der Anfragen an den digitalen myCIVIS-Agenten beziehen sich auf Interessen und Bedürfnisse. Nur 1,2 Prozent der Anfragen nennen einen konkreten Verwaltungsdienst. Insgesamt wurden bereits mehr als 434.000 Interaktionen mit dem digitalen Assistenten gezählt. Was den Service Desk der Plattform betrifft, scheinen 87,8 Prozent der Anfragen als gelöst auf. 21.700 Fälle sind im untersuchten Zeitraum eingegangen und wurden über Sprachanruf, Live-Chat, WhatsApp oder andere Kanäle betreut. Auch die DigiPoints in den Gemeinden sind seit August in das Konzept eingearbeitet - ganz im Sinne einer Betreuung der Bürgerinnen und Bürger auf allen Ebenen.