(ANSA) - BOZEN, 17 APR - Die Finanzpolizei in Südtirol hat zum Ende der Wintersaison Bilanz über die Tätigkeit der fünf Stationen der alpinen Bergrettung (Sagf) gezogen. Die Beamten, die in den wichtigsten Skigebieten und am Berg im Einsatz sind, führten über 900 Einsätze durch, davon 300 direkte Rettungsaktionen. Die Überwachungstätigkeit auf den Skipisten führte zur Verhängung von Strafen in Höhe von insgesamt über 20.000 Euro. Die häufigsten Verstöße betrafen das Nichttragen des Schutzhelms, der seit diesem Jahr auch für Erwachsene verpflichtend ist, das Fehlen einer Versicherung, unerlaubtes Befahren der Pisten sowie unerlaubten Unterricht durch ausländische Skilehrer ohne die erforderlichen Landesgenehmigungen. Im Bereich der Notfälle im Hochgebirge wurden die Rettungskräfte, unterstützt von den Rettungshubschraubern und den Lawinenhunden der Finanzpolizei, von der einheitlichen Notrufzentrale zu 14 Lawineneinsätzen alarmiert. Zu den schwierigsten Einsätzen des Winters zählt jener im November an der Vertainspitze auf über 3.400 Metern Höhe. Der Einsatz, der in Zusammenarbeit mit dem CNSAS zwei Tage dauerte, wurde zur Bergung von fünf Bergsteigern eingeleitet, die von einer Lawine erfasst wurden und dabei ums Leben kamen. (ANSA). YGK-WA
Bergrettung der Finanzwache im Winter über 900 mal im Einsatz Schwieriger Einsatz an der Vertainspitze im November mit fünf Todesopfern
17 aprile 2026 • 09:47

